Feinwerktechnik für die Raumfahrt:

Erich Huber GmbH kooperiert mit Team „Part-Time Scientists“
Berlin, 13.07.2010. Hoch hinaus will das deutsche Google-Lunar-X-Prize-Team der „Part-Time-Scientists“: Seit dem 24. Juni
2009 an diesem Tag erfolgte die Anmeldung zum 2007 gestarteten Wettbewerb ist nichts Geringeres als eine unbemannte
Mondmission in Vorbereitung, die bis spätestens zum Jahresende 2012 durchgeführt werden soll. Unterstützung erhalten die
„ Teilzeit-Wissenschaftler“ dabei jetzt und in Zukunft durch die im Nordwesten von München ansässige Erich Huber GmbH. Das
hauptsächlich auf Spezialanfertigungen ausgerichtete Familienunternehmen ist unter anderem in der Laser- und
Medizintechnik, im Anlagen- und Fahrzeugbau, aber auch in der Luft- und Raumfahrttechnik aktiv. So fertigte man bei Erich
Huber bereits Teile für die bekannteste europäische Trägerrakete Ariane; als Zulieferer für die EADS ist das Unternehmen
außerdem an Konstruktion und Fertigung für die Sensorenentwicklung in der Luftfahrt beteiligt.
Was die geplante Mondmission anbelangt, greifen die Part-Time Scientists für die meisten benötigten Metallteile auf Know-How
und Engagement der Erich Huber GmbH zurück. Als besonders positiv erachten die Ingenieure des Teams die Tatsache, dass bei
der Fertigung enge Toleranzen eingehalten werden können. Da man bei Erich Huber auch bereit ist, relativ kleine Stückzahlen
rasch zu fertigen und zu liefern, ist für das engagierte Projekt ein effizienter Arbeitsablauf gewährleistet. Der im vergangenen
Monat auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin präsentierte Mondrover-Prototyp war zwar noch im
Rapid-Prototyping-Verfahren hergestellt worden, bestand also größtenteils aus Kunststoff, doch einige Komponenten kamen
schon aus dem Hause Erich Huber.
Deren Weltraumtauglichkeit zu überprüfen wird demnächst Aufgabe der Part-Time Scientists sein; so muss etwa sichergestellt
werden, dass die Teile bei den enormen Temperaturschwankungen auf dem Mond wie berechnet funktionieren. Auch die Räder
von Mondrover „Asimov Jr.“ stammen wie einige im Inneren verborgene Teile, darunter etwa Encoderscheiben aus der
Fertigung Erich Hubers. Für die Räder werden Traktionstests durchgeführt, die zum optimalen Profil für die Fortbewegung auf
der staubbedeckten Mondoberfläche führen sollen. Somit wird die Erich Huber GmbH durch die Partnerschaft mit dem Google-
Lunar-X-Prize-Team ihr Produktportfolio im Bereich Raumfahrt insgesamt ausbauen können.
Posted on July 13, 2010 by Inez |

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